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Gruppenleben

Bundesverband Poliomyelitis e. V.
Interessengemeinschaft von Personen mit Kinderlähmungsfolgen
(gegründet 1991)

Regionalgruppe Leipzig

Gruppentreffen am 15. April

Herr Sondershaus, Bauberater beim Behindertenverband Leipzig,
war unser Gast. Er wurde von 49 Personen begrüßt.
Er hat uns über die unterschiedlichsten Möglichkeiten des
behindertengerechten Wohnungsumbaus informiert. Es ging
darum, was in dieser Hinsicht alles möglich und natürlich auch
machbar ist. Aber genauso wichtig ist, was bei der Antragstellung
und auch beim Umbau selbst beachtet werden muss.
Alles wurde mit umfangreichem Bildmaterial demonstriert.
Er wies auf viele Besonderheiten hin. Innenbereiche, oder
Zugänge zu privaten oder öffentlichen Gebäuden sind heute
noch oft mit Mängeln behaftet.
Es war ein sehr interessantes und umfangreiches Thema.
Leider kam aus Zeitgründen das eigentliche Thema, die
Vorstellung des Förderprogramms der sächsischen
Staatsregierung, das es seit 2018 gibt, zu kurz.
In diesem Programm geht es um die Förderung des
Wohnungsumbaues für Menschen mit Behinderung
(Behindertenausweis), die keinen Pflegegrad haben.
Das wird zum nächsten Gruppentreffen im Mai nachgeholt.
Herr Sondeshaus hat sich bereit erklärt, wieder zu kommen.

Gruppentreffen am 17. Juni

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Frau George vom gleichnamigen Bestattungshaus hat nicht
nur alle Fragen rund um die Bestattung beantwortet, Sie hat
uns auch die Funktion eines Bestattungsinstitutes als
Dienstleister nahegebracht.
Sie hat mit vielen Beispielen verdeutlicht, was heute alles
möglich ist. In Deutschland gibt es auf der einen Seite ein
grundsätzliches Friedhofsgebot, aber man öffnet sich
zunehmend auch für andere Varianten der Beisetzung und
der Erinnerung.
Frau George hat auch betont, dass es wichtig ist, sich
frühzeitig mit den Angehörigen über die eigenen Wünsche
zu verständigen. Auch als Ausrichter einer Bestattung ist es
eine große Erleichterung, wenn die Angehörigen vorbereitet
sind. Von Vorteil ist es, sich bereits zu Lebzeiten ein
Bestattungshaus seiner Wahl und seines Vertrauens zu
suchen, um viele Fragen rund um die Bestattung zu klären,
auch die finanzielle Seit
Es entwickelte sich eine rege Fragestunde.

Frau George hat auch Anschauungsmaterial mitgebracht, das
von den 41 anwesenden Mitgliedern und Angehörigen
interessiert begutachtet wurde.
Hier ist Erinnerungsschmuck zu sehen, der vom Fingerabdruck
des Verstorbenen gefertigt wird.

Diese Bilder mit freundlicher Genehmigung des Bestattungshauses George

Exkursion zum Alten Johannisfriedhof Leipzig am 29. Juni

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Zum Auftakt unserer Führung über
den ältesten Friedhof von Leipzig
trafen sich 23 Gruppenmitglieder
und Begleiter in der
Franz Morish Kaffeerösterei
zum gemeinsamen Kaffeetrinken.
Da noch etwas Zeit war, hat uns
der Chef des Hauses die
Geheimnisse des Kaffeeröstens
näher gebracht.
Ein sehr interessanter Vortrag.

Dann ging es auf den Alten Johannisfriedhof. Herr Paul erwartete uns.

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Das Denkmal von Franz Dominic
Grassi, Kaufmann und Mäzen, dem
Namensgeber des Grassimuseums.

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Bereits seit 1278 gibt es den Friedhof, ursprünglich zur Bestattung von
verstorbenen Lebrakranken angelegt, gehörte er zum Johannishospital. Im Laufe
seines über 600-jährigen Bestehens wurde er mehrfach erweitert, da nun auch
Leipziger dort bestattet werden sollten. Das war ab 1476. Weitere Erweiterungen
folgten im 16. und 17. Jahrhundert sowie 1680 und 1805. Die letzte
Erweiterung war in den Jahren 1827 bis 1863. Insgesamt, sagte Herr Paul,
sind in dieser Zeit über 309.000 Beerdigungen erfolgt. Lange Jahre
herrschten chaotische Zustände, da wahllos und sehr flach begraben wurde.
Durch Kriegsereignisse, wie dem Dreißigjährigen Krieg und der Völkerschlacht,
wurde der Friedhof sehr geschädigt und zum Teil zerstört.
In den 1920er Jahren wurde auf einem Teil des Areals das heutige Grassimuseum
erbaut. In Folge von weiteren Baumaßnahmen an Straßen und dem Bau der
Gutenbergschule büßte der Friedhof weiter an Fläche ein.
Viele heute zu sehende Grabmale, darunter bekannter Leipziger Persönlichkeiten,
sind als Folge der Baumaßnahmen und der Sanierung in den 80er Jahren nicht
mehr am ursprünglichen Platz. Vom Neuen Johannisfriedhof wurden mehrere Grabmale auf den Alten Johannisfriedhof umgesetzt.
Nach der Sperrung und einer umfangreichen Sanierung ab 1981 ist der
Friedhof seit 1995 als unter Denkmalschutz stehender Park wieder zugänglich.

                                                       (Quelle: Wikipedia)

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Sommerfest am 15. Juli

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Zu unserem traditionellen Sommerfest trafen sich 38 Gruppenmitglieder
und Partner in der Orangerie Gaschwitz.
Als Ehrengast wurde die Leiterin der Geschäftsstelle des Bundesverbandes,
Frau Hopfmann, von Frau Weiß herzlich begrüßt.

In ihren einleitenden Worten informierte die
Gruppensprecherin über die Ergebnisse der
Vorstandswahl in Essen.
Über die vorhergehende Fachtagung des
Bundesverbandes wird in einem der nächsten
Gruppentreffen ausführlich gesprochen.
Außerdem wurden 5 Gruppenmitglieder für ihre
20-jährige Mitgliedschaft im Verband, von
denen 3 anwesend waren, geehrt. 

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Der kulturelle Teil wurde von
Herrn Maas, Rezitator und Redner,
gestaltet. Er gab Texte, Gedichte
und Zitate unter anderem von
Joachim Ringelnatz, Eberhard
Esche und Christian Fürchtegott
Gellert wieder. Ein unterhaltsames
Programm. 

Das Sommerfest hat sich zu einem beliebten Bestandteil im Gruppenleben entwickelt.

Gruppenfahrt auf dem Markkleeberger See am 8. September

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28 Personen aus der Gruppe warten auf das Schiff.

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Atraktive Wohnbebauung an der
Seepromenade Markkleeberg

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Die MS Markkleeberg
Dieses Schiff wurde 2014 gebaut, ist 41,90 m lang,
8,60 m breit, hat 1,10 m Tiefgang und eine
Kapazität für 400 Personen. Das Wichtigste, es ist
behindertengerecht und mit dem Rollstuhl befahrbar.

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Segelsportler dominieren das Südufer

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Die Kaffeetafel ist gedeckt.
Nun kann die zweistündige Fahrt
beginnen.

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Der Kanupark mit der in der Sportwelt
sehr bekannten Wildwasserstrecke.
Hier werden nationale und internationale Wettkämpfe ausgetragen. 

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Eine weitere Attraktion ist der
Bergbau-Technik-Park.
Sehr sehenswert.




Der Markkleeberger See ist ein Teil des ehemaligen Tagebau Espenhain
und im Gewässerverbund mit dem Störmthaler See, auch einem Teil des
Espenhainer Tagebau, durch einen Kanal mit Schleuse verbunden.
Der Markkleeberger See hat eine Wasserfläche von 252 ha, er hat
eine mittlere Tiefe von 24 m, die größte Tiefe beträgt 62 m.

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