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Gruppenleben

Bundesverband Poliomyelitis e. V.
Interessengemeinschaft von Personen mit Kinderlähmungsfolgen
(gegründet 1991)

Regionalgruppe Leipzig

Das waren die Höhepunkte im Jahr 2021

25 Jahre Regionalgruppe Leipzig, Feierstunde am 18. September

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Fast auf den Tag genau feierte am 18. September unsere Selbsthilfegruppe
ihr 25-jähriges Bestehen.
An unserer Feierstunde nahmen 38 Gruppenmitglieder und Gäste teil.
Als Gäste konnten wir begrüßen:
Frau und Herrn Jarolimeck, 1. Vorsitzende des Bundesverbandes,
Herrn Donath, in Vertretung des Landesverbandes Sachsen,
Frau Hopfmann, Leiterin der Geschäftsstelle des Bundesverbandes,
Frau Klass, von der Selbsthilfe-Kontakt- und Informationsstelle (SKIS)
der Stadt Leipzig und
Herrn Hubbe, Cartoonist aus Magdeburg.

Nach einer kurzen Begrüßung durch die Gruppensprecherin,
Frau Weiß, haben unsere Gäste jeweils das Wort ergriffen und unserer
Gruppe sowohl Glückwünsche als auch Dankesworte ausgesprochen. 

Frau Jarolimeck bei ihrem Grußwort

Zur Gründungsversammlung der Selbsthilfegruppe am 11. September 1996 hatten
sich 18 Personen zusammengefunden, von denen dann nur 11 blieben.
Das Amt der Gruppensprecherin übernahm die Initiatorin Frau Witschel.
Ab November 1998 leitete Frau Stiebing die Gruppe bis März 2014. Frau Weiß
rückte nach und ist bis heute die Gruppensprecherin.
In all den Jahren stieg die Zahl der Mitglieder sprunghaft an.
Von den anfangs 11 waren es nach 10 Jahren 89 Mitglieder und nach 15 Jahren
waren es über 100. Heute besteht unsere Gruppe noch aus 88 Mitgliedern.
Gruppentreffen finden monatlich, außer in der Winterpause (Januar und Februar),
statt.
Diese sind stets gut bis sehr gut besucht. Das liegt nicht nur am gemeinsamen
Kaffeetrinken, sondern vielmehr daran, sich mit Gleichgesinnten auszutauschen
und vor allem Neues und Interessantes von eingeladenen Fachleuten zu erfahren.
Die Themen sind vielfältig, ob zum Krankheitsbild, dem PPS, zu therapeutischen
Maßnahmen oder Hilfs- und Heilmitteln.
Weitere Höhepunkte im Gruppenleben sind unsere jährlichen Bildungsfahrten zu
besonders sehenswerten Orten und unser Sommerfest.
Abgeleitet vom Namen Selbsthilfe helfen wir uns untereinander, zum Beispiel bei
Antragstellungen, der Formulierung von Widersprüchen, der Arztsuche und weiterer.
Themen.
Über mehrere Jahre konnten wir unser Wissen und unsere Erfahrungen zu Polio
und vor allem zum PPS an Medizinstudenten weitergeben und bekamen von der
Universität Leipzig sehr positive Rückmeldungen. Leider wird das durch die Uni
nicht mehr weitergeführt.
Über viele Jahre haben wir uns auf der Messe Haus-Garten-Freizeit mit einem
Informationsstand präsentiert, um Besucher für die Schutzimpfung gegen
Poliomyelitis zu überzeugen, was uns nicht immer gelungen ist. Leider sind die
Bedingungen für uns immer schwieriger geworden und wir mussten unsere
Teilnahme im Jahr 2016 beenden.
Mehrere Jahre waren wir durch Frau Miether und Frau Pohlandt im Vorstand unseres
Verbandes vertreten. Lange Zeit haben Prof. Dr. Müller, Frau Stiebing und
Frau Dr. Buchholz in der Redaktion unserer Verbandszeitung mitgearbeitet. Frau
Stiebing liest bis heute ohne Unterbrechung Korrektur, bevor die Polio-Nachrichten
erscheinen. Frau Dr. Buchholz arbeitet wieder und Frau Pohlandt neu in der
Redaktion mit.

Da die Corona-Jahre 2020 und 2021 auch für uns anders als geplant abliefen und
daher nur wenige Gruppentreffen mit vielen Einschränkungen stattfinden durften,
blieb der Kontakt durch Frau Weiß zu den Gruppenmitgliedern und untereinander
immer bestehen. Es wurde viel telefoniert und gemailt.

Das Fazit:
Nach 25 Jahren kann man sagen, dass wir so etwas Ähnliches wie eine große
Familie geworden sind. Es haben sich gute Bekanntschaften und Freundschaften
entwickelt und überhaupt, man kennt sich und spricht miteinander nach dem Motto
unseres Verbandes:
               Wir sind füreinander da - Gemeinsam sind wir stark  

Frau Stiebing und Frau Weiß

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Frau Klass

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Herr Donath

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Als besonderen Gast konnten wir Herrn
Phil Hubbe begrüßen, der uns in
einer Präsentation seine Cartoons
mit Behinderten und Nichtbehinderten
vorstellte. Das sind Zeichnungen die
sich aus alltäglichen Gegebenheiten,
Situationen und Beobachtungen,
ergaben.
Er selbst ist an MS erkrankt.
Auch deshalb ist kein Handicap vor
ihm sicher, wie er selbst sagt.
1990 veröffentlichte er seine erste
Bildgeschichte und 1992 wurde das
Zeichnen sein Beruf. Herr Hubbe
arbeitet für Werbeagenturen, für
Ministerien, Pressekarikaturen diverser
Tageszeitungen und für den MDR sowie
das ZDF. International ist er auch
bekannt, in Österreich, der Schweiz
oder in San Marino.
Mit mehreren nationalen Preisen ist Herr
Hubbe ausgezeichnet worden.
Seine Behinderten Cartoons kommen in
der Öffentlichkeit und besonders bei
Betroffenen sehr gut an.
Das war auch bei uns so! 

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Mit freundlicher Genehmigung des Autors dürfen wir diese Cartoons zeigen.

Gruppentreffen am 18. Oktober

Zu unserem Gruppentreffen stellte sich die Firma myonso- Orthopädieschuhtechnik aus Grimma vor,
an dem 29 Gruppenmitglieder und Angehörige teilnahmen.

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Die Vorstellung der Firma durch Herrn
Mätzold war ausgesprochen interessant
und hat uns gezeigt, wie mit modernster
Technik eine optimale Versorgung mit
orthopädischen Einlagen möglich ist.
2D-Fußscan und Fußdruckmessung sind
die ersten Schritte für die genaue
Anpassung.
Ergänzt wird das durch eine Ganganalyse
beziehungsweise Laufanalyse.
Erst danach wird, wenn erforderlich, der
orthopädische Schuh angefertigt.
2021 übernahm Herr Mätzold das
Familien-Traditionsgeschäft in Grimma.

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Der berufliche Wertegang von Herrn Mätzold

Das Traditionsgeschäft in Grimma

Gruppentreffen am 15. November

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Das Thema unsers Treffens lautete:
“ Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung “
(EUTB).
Als Referentin konnten wir Frau Leineweber
vom Sozialverband des VdK begrüßen.
Ihre Aufgabe als Beraterin besteht darin,
Menschen mit Behinderungen oder davon
Bedrohte in Fragen der Teilhabe, Rehabilitation
und bei der Wahrnehmung ihrer Interessen zu
unterstützen.
Die Beratung ist unabhängig und ergänzend zu
anderen Leistungsträgern. Sie informiert über
Ansprüche und unterstützt bei der Beantragung
von Leistungen nach den Sozialgesetzbüchern.
Die interessanten Ausführungen verfolgten
25 Personen aus unserer Gruppe.
Alle Anwesenden waren geimpft.

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